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Veedel Agnesviertel

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Agnesviertel

 

Das Agnesviertel vereint den Charme eines ehemaligen Arbeiterviertels einerseits und des nobelsten Wohnviertels im 19. Jahrhundert andererseits miteinander. Benannt wurde das Agnesviertel nach der zweigrößten Kölner Kirche: der Agneskirche. Diese hat eine romantische Geschichte: Der Witwer Peter Joseph Roeckerath, seines Zeichens Bauunternehmer, hatte im Jahr 1890 nach 23 Jahren Ehe seine Frau verloren. Als letzte Ruhestätte ließ er Anfang des 20. Jahrhunderts die Agneskirche errichten, die 1913 durch den damaligen Kölner Erzbischof geweiht wurde.
Die Agneskirche ist der Mittelpunkt des Veedels – denn hier treffen neun Straßen aufeinander. Und wer zwischen Rhein, Ebertplatz und der Inneren Kanalstraße unterwegs ist, wird fast immer den 62 Meter hohen Kirchturm der Agneskirche sehen können.
Das Agnesviertel wird – zumindest architektonisch – geprägt von Gegensätzen. In Mietshäusern entlang der lebendigen Neusser Straße sind ganz normale Kölner zu Hause. Prächtige Gründerzeithäuser rund um die Weißenburgstraße und das „Schloss“, wie Henrich Böll das Kölner Oberlandesgericht einst nannte, sorgen andererseits für eine gewisse Noblesse.