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Veedel Eigelstein

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Eigelstein

 

Eigelstein – auch so eine Kölner Straße, deren Name einem Veedel zu seiner Bezeichnung verhalf. Der Eigelstein ist eine ehemalige römische Heerstraße nördlich des Kölner Hauptbahnhofes, die insbesondere für ihre vielen Kneipen und Brauhäuser bekannt ist. Egal ob Halver Hahn, Bier oder Kölsch – hier fühlt sich der Kölner wohl. Spätestens seit dem Hit „Am Eigenstein es Musik“, den De Räuber im Jahr 1995 eigens als Hommage an das Veedel geschrieben haben, wird jedem Kölner klar sein, dass im Eigelstein eine ganz besondere Atmosphäre herrscht.
An der Eigensteintorburg, einem von drei noch erhaltenen mittelalterlichen Stadttoren, befindet sich der „Kölsche Boor“, eine Steinfigur, die einer der ältesten kölschen Gaststätten zu ihrem Namen verhalf: „Em Kölsche Boor“.
Woher der Name Eigelstein kommt – da streiten sich die Geister. Eine Theorie besagt, dass die Römer damals eine Steinsäule aufstellten, an der sich ein Adler befand. Aus dem lateinischen Wort für Adler, Aquila, soll sich dann irgendwann der Begriff „Eigel“ entwickelt haben. Laut einer anderen Theorie kommt der Name von einem steinernen und ebenfalls römischen Steinzapfen, der damals die Hausdächer zierte und dessen Optik die Bewohner an Eicheln erinnerte – und aus Eichel wurde dann irgendwann Eigel. Egal, welcher Theorie man glauben möchte – die Römer hatten wohl so oder so ihre Finger im Spiel.