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Umzug und Umzugsorganisation

Stressfrei ins neue Zuhause oder Büro


Nach der erfolgreichen Suche von einem neuen Eigenheim ist der Stress meist noch nicht vorbei. Als nächster Schritt kommt der Umzug. Hierbei gibt es eine Menge zu organisieren, wobei schnell etwas in Vergessenheit geraten kann. Daher spielt eine gute Planung vorab eine wichtige Rolle.


Die alte Wohnung oder das alte Büro kündigen und einen Umzugstermin finden

Nun ist es Zeit, die alte Wohnung oder Büro rechtzeitig zu kündigen und einen Umzugstermin zu finden. Die Fristen für eine Wohnungs- und Bürokündigung stehen meist im Mietvertrag. Die Kündigungsfrist für Wohnungen beträgt in der Regel drei Monate und für Gewerbeimmobilien circa 6 bis 9 Monate. Ebenso ist es empfehlenswert beim Arbeitgeber Urlaub einzureichen, sobald der Umzugstermin feststeht. Bei einigen Unternehmen gibt es sogar Sonderurlaub im Falle eines Umzugs. 

 

Helfer und Umzugswagen organisieren

Zunächst ist es wichtig zu entscheiden, ob Freunde oder ein professionelles Umzugsunternehmen beim Umzug unterstützen sollen. Dies ist vor allem eine Kostenfrage, da ein Umzugsunternehmen als Helfer sehr kostenaufwändig sein kann. Freunde als Umzugshelfer sind meistens um einiges günstiger. In diesem Fall wird es jedoch problematisch, wenn etwas kaputt geht. Hierbei muss dann die Haftpflichtversicherung eines Helfers einspringen.
Ebenso muss in dieser Situation auch ein Umzugswagen her. Empfehlenswert ist es vorab verschiedene Angebote zu vergleichen und sich daraufhin zu entscheiden. Dies ist deutlich stressfreier bei einer frühzeitigen Planung.
Eine dritte Variante ist ein Komplettumzug. Hierbei wird der Umzug natürlich insgesamt teurer. Bei Interesse sollten ebenso verschiedene Angebote verglichen werden. Jedoch ist es auch wichtig, sich über die Schadenshaftung zu informieren, im Falle wenn etwas zu Bruch geht.

 

Umzugskartons und wichtige Umzugsrequisiten

Bei dem Gedanken an einen Umzug spielen Umzugskartons eine wichtige Rolle. Diese können entweder geliehen oder gekauft werden. Große Kartons kosten rund drei bis vier Euro. Die deutlich günstigere Variante ist es, Umzugskartons zu leihen. Dies geht ganz einfach im Internet. Es ist jedoch wichtig, auf die Vertragsbedingungen zu achten. Es kann ebenso hilfreich sein, zunächst einmal Bekannte oder Freunde zu fragen, ob diese vielleicht im Falle eines vorherigen Umzuges noch Umzugskartons haben.
Gegenstände, die schnell zu Bruch gehen könnten, sollten zusätzlich im Karton mit alter Zeitung oder Luftpolsterfolie gesichert werden. Klebeband und Packdecken sollten ebenfalls nicht fehlen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beschriftung der Kartons, was im Nachhinein für mehr Ordnung und Organisation sorgt. 

 

Dinge, die nicht mehr benötigt werden, aussortieren

Wenn nun der große Tag geplant ist und alle nötigen Helfer informiert sind, kann die Detailplanung beginnen. Hierbei ist es wichtig, sich zunächst einen Überblick über die eigenen Möbel und Gegenstände zu verschaffen und zu überlegen, was eventuell nicht mehr benötigt wird. Oftmals ist es schwer, sich von Gegenständen zu trennen, kann aber auch sehr hilfreich sein. Alte Möbel und Sperrmüll können zur Abholung angemeldet oder zu einem öffentlichen Sperrmüll gebracht werden. Wichtig ist es, die Annahmebedingungen zu beachten. 

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Umzug richtig organisieren


Umzugskosten berechnen


Umzugsstrecke

Je größer die Entfernung zwischen dem neuen und alten Wohnort, desto höher steigen die Kosten. Ebenso steigen die Fahrtkosten, sowohl für Sie selber, als auch bei einem Umzugsunternehmen.

Größe des Umzugs

Je mehr Kisten und Möbel Sie haben, desto teurer wird der Umzug.

Art des Umzugs

Ziehen Sie eigenständig um, ist dies deutlich günstiger als mit einem professionellen Umzugsunternehmen.

Neuanschaffungen

Wenn Sie möglichst viele Möbel in die neue Wohnung mitnehmen, fallen deutlich weniger Kosten für neue Möbel an.

Renovierung

Veränderungen oder Renovierungen in der neuen Wohnung können ebenfalls sehr kostenaufwändig sein.

Doppelmiete

Es ist wichtig, die alte Wohnung rechtzeitig zu kündigen oder einen Nachmieter zu finden, da sonst die Gefahr besteht, dass Sie die doppelte Miete zahlen müssen.

Packen wie die Profis – die häufigsten Fehler


Frühzeitig aussortieren

Mit der Zeit sammelt sich so einiges an, was vielleicht eigentlich nicht mehr benötigt wird. Aufgrund dessen kann es von Vorteil sein, frühzeitig das Eigentum durchzusehen und nicht mehr benötigte Gegenstände auszusortieren, bevor diese mit in die neue Wohnung kommen. Gut erhaltene Gegenstände können auf einem Flohmarkt verkauft werden. So können sich die Umzugskisten schnell verringern und Kosten werden gespart.

 

Zu spät packen

Wichtig ist es, genügend Zeit zum Packen einzuplanen. Hierbei sollten mindestens eine Woche vorher einige Umzugskartons gepackt sein. Ebenso ist es wichtig, Dinge die eventuell vor dem Umzug noch benötigt werden, noch nicht einzupacken. Dies erspart viel Aufwand und Unordnung.

 

Ohne System einpacken

Wenn Sie systematisch packen, bleibt Ihnen viel Arbeit und Aufwand erspart. Von Vorteil ist es, die Gegenstände in einen Karton zu packen, mit denen in der neuen Wohnung ein Raum eingerichtet werden soll. Häufig benötigte Utensilien sollten so verstaut werden, dass sie schnell griffbereit sind.

 

Blockierte Grifflöcher

Sind die Grifflöcher der Kiste blockiert, wird der Transport schwierig. Wichtig ist es darauf zu achten, dass die Grifflöcher immer frei bleiben.

 

Zu volle Umzugskartons

Als Maximalgewicht sollte ein Karton ca. 20 Kilogramm wiegen. Zu volle Umzugskartons gehen entweder kaputt oder lassen sich nicht mehr tragen. 

 

Extra Bücherkartons

Bücher sind optimal in speziellen Bücherkartons zu transportieren. Der Boden ist verstärkt und hält somit das Gewicht.

 

Unbeschriftete Kartons

Es kostet viel Zeit, wenn die Kartons nicht beschriftet sind und Sie in der neuen Wohnung nicht mehr wissen, welche Gegenstände in welchem Karton waren. Am besten ist es, kurz zu beschriften was drin ist und wohin es gehört.

Die Checkliste für den Umzug


1. Umzugsvorbereitung

  • Den alten Mietvertrag kündigen
  • Eventuell einen Nachmieter finden
  • Renovierungsmaßnahmen planen
  • Umzugstermin festhalten
  • Ggf. Urlaub beim Arbeitgeber beantragen
  • Ablesetermin für die Heizung mit dem Vermieter absprechen
  • Termin für Wohnungsabnahme mit Vermieter/Nachmieter vereinbaren
  • Keller/Dachboden/Garage aufräumen und eventuell ausmisten
  • Eventuell eine Sonderparkgenehmigung für den Umzugstag beantragen
  • Umzugskartons, Packmaterial und Umzugsutensilien besorgen
  • Umzugshelfer oder Umzugsunternehmen finden

 

2. Neue Adresse mitteilen

  • Post (ggf. Nachsendeauftrag stellen)
  • Banken und Sparkassen
  • Krankenkassen, Versicherungen und Ärzte
  • Telefon- und Stromanbieter
  • Zeitungen und Zeitschriften
  • Kindergarten, Schulen, Vereine, Clubs
  • Verwandte und Freunde
  • Arbeitgeber
  • Rundfunkbeitrag
  • Anmeldung und Abmeldung über das Bürgerbüro oder Arbeitsamt
  • BaföG-Stelle, Finanzamt

 

3. Unmittelbar vor dem Umzug

  • Wichtige Dokumente und Schlüssel gesondert einpacken
  • Eventuell Haustierbetreuer für Haustiere organisieren
  • Strom, Telefon etc. für neue Wohnung anmelden
  • Möbel abbauen
  • Gefriertruhe und Kühlschrank abtauen
  • Umzugskisten systematisch packen und beschriften
  • Den Umzugstag im Kopf durchgehen und überlegen, ob an alles gedacht wurde

 

4. Vorbereitungen am Zielort

  • Ggf. Sonderparkgenehmigung beantragen
  • Türen aushängen
  • Den Boden abdecken
  • Zukünftige Nachbarn informieren
  • Treppenhaus vor und nach dem Umzug auf Schäden überprüfen und protokollieren